Ich und die Arbeit

Ja, das war Absicht. Der Esel nennt sich immer zuerst, richtig. Und ich bin ein Esel, mindestens. Meine beschissene Prokrastinationssache wächst sich so langsam wieder zu ernsthaften Existenzängsten aus. Was mich das ankotzt. Kann doch nicht so schwer sein einfach zu tun, was zu tun ist, oder? Ich habe heute ein Meeting verpasst, durch einige ‚glückliche‘ Umstände hatte ich einen Grund mich daraus zu lügen. Wunderbar, echt. Warum ich darüber froh bin? Ich hätte erzählen müssen, was ich so gemacht habe und wo das Projekt gerade steht. Verflucht. Was mich dieses Versteckspiel ankotzt, wie ich diese Lügerei hasse. Ich zoppel schon die ganze Zeit an den Gummibändern an meinem Handgelenk. Warum kann ich nicht einfach ’normal‘ sein? Ich will doch nur arbeiten können, wo ist da das Problem? Ich raffe auch nicht wo das herkommt, ehrlich nicht. Alle Erklärungen die ich bisher gefunden/gehört habe, kommen nicht bis zum Kern. Wäre ich nicht schon bekloppt, wäre es zum bekloppt werden.

Nun denn, dann heute Nacht mal wieder Marathon. Nicht schlafen und solange vor dem scheiß Laptop sitzen, bis ich anfange. Wird eine Traumnacht, mal wieder. Bisher hat es schon zweimal geklappt, das ich einfach durch Beharrlichkeit irgendwann angefangen habe. Hoffentlich klappt das heute wieder. Bock hab ich echt keinen … aber wie sagte unser Arbeitsanleiter damals immer so gerne, ‚dann machen wir’s halt ohne Bock‘. Dann mal Konsole auf, ‚vim‘ angeschmissen und ab dafür. In diesem Sinne … *seufz*.

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