Tage wie dieser …

… sind einfach nur für’n Arsch. Heute morgen üble Kopfschmerzen, naja selber schuld, und mein Novalgin geht zur neige. Wieder nix gearbeitet … wie schon die ganze Woche … und die davor. Am Wochenende muss ich wieder ran, ob ich will oder nicht. Fuck. Dafür gerade das dritte Mal diese Woche geschnitten, ist doch auch ein Achievement. Der Müll der letzten Tage macht sich wieder körperlich bemerkbar. Alles zieht und fühlt sich falsch an, Unruhe und dieses Bedürfnis gegen eine Wand zu rennen. Mein Zimmer nervt. Bei Amazon wollte ich dann neue Klingen bestellen, sind ein Plus Produkt. Jo, fick dich Amazon. Naja, habe dann eben sechs Packs bestellt und die Deo Creme habe ich eh gebraucht. Was tut man nicht alles. Ich futtere wieder Süßigkeiten in mich rein, habe die Tage einfach zu wenig richtiges gegessen.

Eigentlich wollte ich ja schon lange schlafen, den scheiß Tag beenden. Klappt nur mal wieder nicht. Wie immer nervt der Kopf. Heute war tatsächlich Stille in allen Messengern. Auch ’sie‘ hat sich nicht gemeldet, hat bestimmt besseres zu tun. Was soll’s … ich ignoriere die Leute ja auch immer mal wieder, ist also nur gerecht wenn mir das gleiche passiert. Ja, heute kein Lichtblick, ganz im Gegenteil. Die Sache mit der Arbeit beginnt echt akut zu werden und das dadurch entstehende Gefühlschaos ist alles andere als hilfreich. Morgen mal wieder versuchen. Wollte auch eigentlich heute in’s Büro, naja, scheiß Sauferei gestern.

Es sind Tage wie dieser, an denen der Blick nach vorne nur … hm. Hier komme ich ein wenig in Bedrängnis das richtige Bild zu wählen. Ich mag schlechtes Wetter, ich mag Unwetter und Gewitter und Donner und Regen. Sonne nervt, ich hasse es, wenn es warm ist. Also … wenn ich schreibe das der Blick nach vorne nur Gewitterwolken zeigt, fühlt es sich nicht richtig an … aber zu schreiben das die Sonne scheint versteht kein anderer dann richtig. Also anders … an solchen Tagen hat man das Gefühl, das das Licht am Ende des Tunnels ein feuerspeiender Drache ist. Mein linker Arm ist ein wenig überstrapaziert, zu viele Schnitte übereinander. Sollte ich vor Montag nochmals ran, muss ich wohl auf den rechten Arm ausweichen. Ja, ich weiß, ich habe Probleme, was?

Wie haben die Onkelz so nett gesungen … ‚wieder mal ’nen Tag verschenkt‘. Jips. Exakt. Ich fühle mich gerade einfach wieder besonders einsam und verloren und kann den nächsten Tagen einfach überhaupt nichts positives abgewinnen. Naja, solche Tage gibt es eben, kann man auch nichts dran ändern. Obwohl, doch, Freunde könnten da etwas dran ändern, aber die habe ich ja abgeschafft. Also, mal wieder selber Schuld … warum beklage ich mich dann eigentlich? Oh, sehr angenehm von Spotify. Es läuft gerade ‚Suicide Commando – Dein Herz, Meine Gier‘. Hach.

Hilft ja alles nix, muss versuchen zu schlafen. Oder ich höre einfach noch etwas Musik. Gerade habe ich mal wieder so gar keinen Bezug zum Leben, gerade will ich wieder das alles ein Ende hat. Tage wie dieser nerven. Und zu Ende ist er immer noch nicht.

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